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16,2 Millionen für Berlins Sportstätten-Sanierung bewilligt

Fast 1 Million Euro für Schöneberg: Was die Sportmilliarde für unseren Bezirk bedeutet

Mit der Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages steht fest: Berlin erhält in der ersten Förderrunde der Sportmilliarde rund 16,2 Millionen Euro. Insgesamt 19 Projekte in allen Berliner Bezirken profitieren davon — und Tempelhof‑Schöneberg ist mit einem zentralen Projekt vertreten.

💡 Was bedeutet die Sportmilliarde?

Die sogenannte Sportmilliarde ist ein Bundesprogramm, das deutschlandweit die Sanierung kommunaler Sportstätten unterstützt. Ziel ist es, Hallen, Plätze und Anlagen zu modernisieren, Barrieren abzubauen und Sportangebote für Schulen, Vereine und Freizeitsportler zu sichern.

🏟️ 990.000 Euro für die Sportanlage Monumentenstraße (Schöneberg)

(Quelle: Tab 1 )

Für Tempelhof‑Schöneberg ist die wichtigste Nachricht: Die Sportanlage Monumentenstraße erhält 990.000 Euro Bundesmittel.

Damit wird ein Gesamtprojekt von 2,2 Millionen Euro ermöglicht, das folgende Maßnahmen umfasst:

  • Erneuerung des Kunstrasenplatzes

  • Sanierung der Laufbahn

  • Modernisierung des Hart‑Bolzplatzes

  • Planung 2026, Baubeginn 2027, Abschluss 2028

Der Wahlkreisabgeordnete Dr. Jan‑Marco Luczak betont, dass diese Investition „gut angelegtes Geld für den Schul- und Vereinssport“ sei und Planungssicherheit für den Bezirk schafft.

🏙️ Berlinweit: 19 Projekte profitieren von der Sportmilliarde

(Quellen: Tab 2 & Tab 4 )

Berlin erhält insgesamt 16,2 Millionen Euro aus der ersten Tranche. Gefördert werden u. a.:

  • Flatow‑Sporthalle (Kreuzberg) – 2,5 Mio. €

  • Sporthalle Hatzfeldtallee (Reinickendorf) – knapp 2 Mio. €

  • Jahn‑Sportpark (Pankow) – über 1,3 Mio. €

  • Sportanlage Gößweinsteiner Gang (Spandau) – über 1,3 Mio. €

  • 15 weitere Projekte zwischen 270.000 und 990.000 €

Sportsenatorin Iris Spranger spricht von einem „deutlichen Signal für die Sportentwicklung in den Kiezen“.

🗺️ Was bedeutet das für Tempelhof‑Schöneberg insgesamt?

(Quelle: Tab 5 )

Der Bezirk verfügt über:

  • 17 ungedeckte Sportanlagen

  • über 60 Sporthallen

  • zahlreiche Bolzplätze, Spielplätze und Laufstrecken

Die Sanierung der Monumentenstraße ist damit ein Baustein in einem großen Netz von Sportstätten, die täglich von Schulen, Vereinen und Freizeitsportlern genutzt werden.

Für den Bezirkssportbund bedeutet das:

  • bessere Bedingungen für Trainings- und Wettkampfbetrieb

  • Entlastung stark beanspruchter Anlagen

  • langfristige Sicherung der Sportinfrastruktur

  • Stärkung des Ehrenamts und der Vereinsarbeit

🧭 Warum diese Förderung so wichtig ist

Sport ist im Bezirk mehr als Bewegung — er ist:

  • sozialer Anker

  • Integrationsmotor

  • Gesundheitsfaktor

  • Ort für Ehrenamt und Engagement

Gerade in dicht besiedelten Kiezen wie Schöneberg sind moderne, sichere und gut gepflegte Sportstätten entscheidend, um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen echte Teilhabe zu ermöglichen.

📌 Fazit

Die Sportmilliarde bringt Tempelhof‑Schöneberg einen wichtigen Modernisierungsschub. Mit fast einer Million Euro Bundesmitteln wird die Sportanlage Monumentenstraße umfassend erneuert — ein Gewinn für Schulen, Vereine und den gesamten Bezirk.

Der Bezirkssportbund wird die Entwicklungen eng begleiten und sich weiterhin dafür einsetzen, dass weitere Anlagen im Bezirk in kommenden Förderrunden berücksichtigt werden.


Hoffnung

🔥 Kritischer Abschnitt für den Blogartikel

Warum die Sportmilliarde nur ein Anfang ist – und was Tempelhof‑Schöneberg wirklich braucht

So erfreulich die Förderung der Sportanlage Monumentenstraße ist: 990.000 Euro lösen die strukturellen Probleme im Bezirk nicht einmal ansatzweise. Tempelhof‑Schöneberg verfügt über 17 ungedeckte Sportanlagen, mehr als 60 Sporthallen, zahlreiche Bolzplätze und stark genutzte Freiflächen. Viele davon sind überaltert, sanierungsbedürftig oder dauerhaft überlastet.

Die Sportmilliarde verteilt bundesweit Mittel, die in Berlin zwar 19 Projekte ermöglichen – aber 16,2 Millionen Euro für eine Millionenstadt sind kaum mehr als ein symbolischer Impuls. Allein der Sanierungsstau der Berliner Sportstätten wird seit Jahren auf über 1 Milliarde Euro geschätzt.

🧩 Die größten Probleme im Bezirk – klar benannt

1. Massiver Sanierungsstau bei Sporthallen

Viele Hallen stammen aus den 1970er/80er Jahren. Typische Probleme:

  • marode Böden

  • veraltete Lüftungs- und Heizsysteme

  • fehlende Barrierefreiheit

  • energetisch ineffiziente Gebäude

Keines dieser Themen wird durch die aktuelle Förderung adressiert.

2. Überlastete Sportplätze und fehlende Kapazitäten

Die 17 offenen Sportanlagen reichen für den Bedarf der Vereine, Schulen und freien Sportler längst nicht mehr aus.

  • Trainingszeiten bis 22 Uhr sind Standard

  • Vereine müssen Wartelisten führen

  • Kinder- und Jugendsport leidet besonders

Die Sanierung eines einzigen Platzes ändert an dieser strukturellen Unterversorgung wenig.

3. Fehlende barrierefreie und inklusive Sportangebote

Viele Anlagen sind nicht rollstuhlgerecht, haben keine barrierefreien Umkleiden oder Zugänge. Die Sportmilliarde fördert zwar Sanierung – aber keine systematische Inklusionsoffensive.

4. Klimaanpassung und Energieeffizienz fehlen komplett

Sportanlagen sind große Energieverbraucher. Was heute fehlt:

  • Photovoltaik auf Hallendächern

  • Regenwassermanagement

  • Hitze- und Sonnenschutz

  • nachhaltige Bodenbeläge

Die aktuelle Förderung enthält keine Vorgaben für klimaneutrale Modernisierung.

🚧 Was als Nächstes dringend nötig ist

1. Ein bezirklicher Masterplan „Sport 2035“

Mit klaren Prioritäten:

  • Welche Hallen müssen zuerst saniert werden?

  • Wo braucht es neue Plätze?

  • Welche Anlagen können erweitert werden?

  • Wie wird Barrierefreiheit systematisch umgesetzt?

2. Ein eigenes Landesprogramm für Sporthallensanierung

Berlin braucht ein Programm, das jährlich dreistellige Millionenbeträge bereitstellt – nicht nur punktuelle Bundesmittel.

3. Ausbau der offenen Sportflächen

Neue oder erweiterte Anlagen sind nötig:

  • zusätzliche Kunstrasenplätze

  • moderne Leichtathletikflächen

  • sichere Bolzplätze

  • beleuchtete Laufstrecken

4. Energie- und Klimasanierung aller Hallen

Ein Pflichtprogramm für:

  • PV‑Anlagen

  • Wärmepumpen

  • Dämmung

  • moderne Lüftung

  • nachhaltige Materialien

5. Verlässliche Finanzierung für Vereine und Ehrenamt

Sanierte Anlagen helfen wenig, wenn Vereine nicht genug Mittel haben, jedoch überhaupt erstmal die Basis, für:

  • Trainer

  • Nachwuchsarbeit

  • Inklusionssport

  • Präventionsangebote

📌 Fazit: Die Sportmilliarde ist ein Start – aber kein Durchbruch

Die Förderung der Monumentenstraße ist wichtig und richtig. Aber sie zeigt auch: Wir brauchen eine langfristige, strukturelle Sportoffensive für Tempelhof‑Schöneberg. Solange Berlin nur punktuell saniert, statt systematisch zu modernisieren, bleibt die Sportmilliarde ein Tropfen auf dem heißen Stein.


Einladung zur Teilnahme – Jugend‑Teams aus Tempelhof‑Schöneberg

Liebe Sportvereine,

Pfingsten 2026 richtet der Bezirk Tempelhof‑Schöneberg zum zweiten Mal das städtepartnerschaftliche Fußball‑Pfingstturnier aus. Wir laden alle weiblichen und männlichen Jugend‑Mannschaften aus dem Bezirk herzlich ein, sich für die Teilnahme zu bewerben.

🔍 Was erwartet euch?

  • Ein internationales Jugendturnier mit Teams aus unseren Partnerstädten
  • Ein sportlich anspruchsvolles, aber faires Turnierformat
  • Begegnungen und Austausch über den Fußball hinaus
  • Ein starkes Zeichen für Jugendförderung und internationale Zusammenarbeit

📝 Wer kann sich bewerben?

  • Jugend‑Teams aus Tempelhof‑Schöneberg
  • Mädchen- und Jungenmannschaften
  • Vereinsmannschaften oder Spielgemeinschaften

📬 Wie bewerbt ihr euch?

Sendet eure Interessenbekundung an den
Bezirkssportbund Tempelhof-Schöneberg
Mail:buero@bsb-ts.de

Bitte gebt an:

  • Verein & Mannschaft
  • Ansprechpartner*in
  • Anzahl der Spieler*innen
  • Kurzinfo zu eurem Team

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und ein starkes Turnier 2026!

Übersicht der Partnerstädte & ihrer Fußballstrukturen

Die Partnerstädte von Tempelhof‑Schöneberg verfügen über vielfältige und aktive Fußballkulturen. Die folgende mobile‑optimierte Übersicht zeigt zentrale Strukturen und Besonderheiten:

Ahlen

Land: Deutschland

Starke Jugendabteilung bei Rot‑Weiß Ahlen; regionale Talentförderung

Amstelveen

Land: Niederlande

Nähe zu Ajax Amsterdam; technisch orientierte Jugendprogramme

Bad Kreuznach

Land: Deutschland

Traditionelle Vereine; starke Mädchenfußball‑Strukturen

Barnet (London)

Land: Vereinigtes Königreich

Barnet FC Akademie; starke Schul‑ und Community‑Programme

Koszalin

Land: Polen

Gwardia Koszalin; breite Nachwuchsarbeit, technisch‑athletische Ausbildung

Levallois‑Perret (Paris)

Land: Frankreich

Starker Breitensport; Nähe zu PSG‑Nachwuchsstrukturen

Paderborn

Land: Deutschland

SC Paderborn 07; professionelle Nachwuchsleistungsstruktur

Penzberg

Land: Deutschland

Engagierte lokale Vereine; starke Jugendarbeit im Breitensport

Werra‑Meißner‑Kreis

Land: Deutschland

Viele ländliche Vereine mit stabiler Jugendbasis

Wuppertal

Land: Deutschland

Wuppertaler SV; traditionsreiche Jugendabteilung

Diese Vielfalt macht das Turnier sportlich attraktiv und kulturell wertvoll.


Basislehrgang für Kinder- und Jugendschutz

Anmeldung für den Basislehrgang für Kinder- und Jugendschutz sind ab sofort möglich.

Nähere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Jugend -> Kinder- und Jugendschutz.

Dort finden Sie auch den Antrag sowie die Termine.